VERSTAERKER / Von Stroemungen, Spannungen und ueber Schreibenden Bewegungen

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Adresse: Impressum VERSTÄRKER wird herausgegeben von Markus Krajewski und Harun Maye.


Selbstdarstellung:
Eine Ortsbestimmung Dies ist kein Literaturmagazin. VERSTÄRKER versteht sich als kulturwissenschaftliche Zeitschrift, deutschsprachig und interdisziplinär. Das Projekt unterscheidet sich von ähnlichen Umsetzungen wie CTHEORY, Kaleidoskopien, interfiction etc. durch konsequente Anwendung der Technologie Verschaltung als wissenschaftliche Textpraktik: Hypertext. Es soll ein Schriftraum geschaffen werden, ... Der Netzknoten wird ein Raum sein, an dem Schrift über Schrift abrufbar wartet. VERSTÄRKER soll ein Magazin werden, das zunächst ausschließlich im Internet erscheint; Aber nicht dem konventionellen Prinzip Zeitschrift folgend, sondern hier werden die spezifischen Eigenschaften verwertet, die das Medium Internet impliziert. Mehrwegige Kommunikationskanäle erlauben, Diskussionen angemessen und einsehbar zu führen. Die Analysen jeder Ausgabe bieten Aufhängepunkte für Debatten (in einer mailinglist), die per e-mail geführt dem Artikel angeheftet werden. Jede Bezugnahme ist ein Brief, der eine Schrift zitiert, die eine Schrift zitiert, die sich zur Rückkoppelung verdichtet. Zitatebenen bleiben durch Kennzeichnung (>) transparent. Explizite Intertextualität: Jeder Artikel übt Verschaltung mit anderen Texten, entweder mit weiteren Beiträgen im verstärkten Schriftraum oder darüber hinaus führend. Die einzelnen Artikel tragen zur umfassenden Textur bei: vernetztes Wissen online liefert einen Index der behandelten Themen, der integraler Bestandteil der Zeitschrift wird: Die Möglichkeit, nachzuschauen in staubigen Schubladen, mit Inhalten, die ineinander verwebt sind und aus sich herausführen. Das Archiv gleich mitgedacht. Ein Forum etablieren, das Räume vermißt. Einerseits Landschaften ausmessen, andererseits Bereiche des Textwissens vernachlässigen: manche herkömmliche Topoi ignorieren, manche neu fokussieren. VERSTÄRKER ist geplant als Periodikum mit jeweiligen Schwerpunkten. Jede Ausgabe verschiebt den Fokus hin zu neuen Bezeichnungsfeldern und erschließt damit differente Kontexte. Bewegungen im Schriftraum. Die Felder des Raums befinden sich eingefaßt zwischen verschiedenen Landschaften mit unterschiedlichen Vegetationsstufen. Sie verorten sich: Literatur und Technizität, VERSTÄRKER-Grundschaltung und Effekte. Geschrieben werden sollen Geschichten über Medien: Zwischen Theorie und (ihrer) Technik. Zwischen (un-)zeitgemäß bis historisch. Mediengeschichten liefern die Grundlage der Poetik: Wie schreiben? Verdichtete Schreibversuche präsentieren sich hier: die erste Ausgabe. Kulturfertigkeiten umsetzen in Anwendungen/Handlungsanweisungen Theorie übersetzen in textchirurgische Operationen angewandt auf die Texte der Gesellschaft ... der im begrifflichen Spannungsfeld Pole generiert, ... Die Schwerpunkte sind Spannungspole. Verstärken? Wovon? Von Theorietendenzen in ihren praktischen Beschreibungen. Quadratur des Kreises? Nein, eher Spannungsfelder, die Potentialdifferenzen besitzen zwischen zwei Begriffen. Pro Ausgabe. Verstärkung des einen Pols oder des anderen, oder Vermittlung zwischen ihnen oder um sie herum sollen die Artikel bieten. ... zwischen denen die Beiträge interferieren. Hypertext ist das Medium, d.h. herkömmlicher Text mit der Möglichkeit zur elektronischen Verschaltung. Dem Text wohnt die Eigenschaft zum Intertext inne. Zitat. Der Hypertext verwirklicht es. Die Artikel sollen demnach verbunden werden, entweder über einzelne Begriffe oder über Passagen untereinander und über den Netzknoten hinaus. Der Aufruf geht an die Autoren, zu vernetzen: nicht nur über den metaphorischen Literaturhinweis in einer herkömmlichen Fußnote, sondern online-aktiv im großen Verbundsystem Internet. Dazu sollen die Artikel nach Möglichkeit bereits die Verweise für spätere Hyperlinks enthalten. Die Redaktion justiert in Absprache mit den Autoren Querverbindungen als Hyperlinks. Dazu dient eine ständige online-Redaktionssitzung, die für alle Autoren über eine elektronische Diskussionsliste (mailinglist) abgehalten wird. Damit soll es gelingen, Texte generell zu durchwirken, durch Verknüpfungen Archive zu bauen. Interferenzen bedeuten Überlagerungen. Zum Beispiel von Wellen. Dabei ereignen sich Auslöschung und Verstärkung. Die Artikel oszillieren zwischen den Polen. Die gelöschten liefert der Netzknoten nicht. Stattdessen überleben: verstärkte.