3 Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales

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Europaeisches Buerger-Forum CIVIC / Ein Netzwerk von BuergerInnen aus Ost- und Westeuropa

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Systematik: ID-Archiv id-e-811 id-e-83 id-e-3423


Status: Changed
Checked: 03-03-02 05:24:03 PM

Adresse: address FCE - EBF St. Johanns Vorstadt, PF/CP CH - 4004 BASEL email: forumcivique@datacomm.ch Deutschland Hof Ulenkrug D-17159 Stubbendorf Tel.: (49) 39959/23881 Fax: (49) 39959/20399 email: ulenkrug@t-online.de


Selbstdarstellung:
Gründung "Die Umwälzungen, die in Osteuropa durch breite Volksbewegungen in Gang gesetzt wurden, wecken im Westen kaum mehr als neugierige Schaulust. Hier sind die Menschen wie betäubt vom Wohlstand, der allerdings nur schlecht über die krassen sozialen Gegensätze hinwegtäuschen kann. Gegen ihren schwindenden Einfluß auf wesentliche Entscheidungen, die die eigene Zukunft betreffen, protestieren sie vorwiegend mit Politikverdrossenheit. (...) Wenn es einen Ausweg aus dieser Situation gibt, dann liegt er in der unverzüglichen Wiederaufnahme von direkten Kontakten zwischen den Menschen aus Ost- und Westeuropa. Das wäre die Grundlage für eine neue Art von Solidarität." (Auszug aus dem "Manifest 89-93: Für ein Europäisches Bürgerforum", 15. Dezember 1989) Die Initiative zur Gründung des Europäischen Bürgerforums ging von Bürgerinnen und Bürgern Ost- und Westeuropas aus, die zum Großteil bereits seit Jahren in Organisationen wie dem CEDRI (Europäisches Komitee zur Verteidigung der Flüchtlinge und Gastarbeiter), der FERL (Europäische Föderation Freier Radios), in der Europäischen Kooperative Longo maï oder ihrem Freundeskreis, aktiv waren. Unter den neuen politischen Bedingungen nach dem Fall der Berliner Mauer erachteten sie es als dringend nötig, einen "Dritten Weg" in den Ost-West-Beziehungen einzuschlagen, im Sinne einer Diplomatie der Bürgerinnen und Bürger, die dafür eintritt: den Gefahren eines ungebremsten Übergriffs des Neoliberalismus auf den Osten entgegenzuwirken; die Bürgerbeteiligung im Entscheidungsprozeß zur Gestaltung der gemeinsamen politischen und gesellschaftlichen Zukunft zu fördern; eine konkrete Zusammenarbeit zu entwickeln: z. B. Austausch- und Ausbildungsprogramme, nachhaltiger Tourismus; mit interkulturellen Aktivitäten zur Vermeidung von Konflikten beizutragen.