3 Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales

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Fest der Voelker

http://aktionsradius-augarten.at/fest-der-voelker/index.html

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Status: Changed
Checked: 03-03-02 04:41:23 PM

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Selbstdarstellung:
zur festgeschichte 10 Jahre Fest der Völker 1991 hat die Anrainerinitiative Aktionsradius Augarten zum erstenmal ein FEST DER VÖLKER im Wiener Augarten organisiert. Der Erfolg dieses Festes, die Begeisterung des Publikums und auch nationale und internationale Anerkennung ermutigten uns, das “Fest der Völker” als jährlichen Fixpunkt in der Wiener Festivallandschaft zu verankern. Mittlerweile ist es ein Großereignis mit circa 50.000 Besuchern am gesamten Wochenende geworden – mit exklusivem künstlerischem Programm, begeisterten Festbesuchern und einer einzigartigen Stimmung, die an zwei Tagen spürbar werden lässt, dass urbanes Zusammenleben in seiner ganzen Vielfalt trotz existierender Probleme eine große Bereicherung darstellen kann. Das Fest sollte trotz jährlicher Wiederholung für uns kein Routineprojekt werden, daher wählten wir jedes Jahr ein anderes Thema. Beim Fest 1992, das dem Thema “500 Jahre Entdeckung Amerikas” gewidmet war, konnten wir die spätere Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú als Gast und Rednerin begrüßen. Die Themen der weiteren Feste: 1993 – Osteuropa, 1994 – Trommeln, 1995 – Vollblut, 1997 – Alles Theater, 1999 – Weltblech. Ab 1995 fand das Fest nur mehr alle zwei Jahre statt; die ersten beiden Male „unfreiwillig“ aufgrund von Finanzierungs-problemen, seit 1999 sehr bewusst als neugewählter Rhythmus in Abwechslung mit einem „Entspannungs-Event“ in den dazwischenliegenden Jahren, dem Klassik-Picknick im Park. Die Tradition, als Veranstaltungstermin das zweite Septemberwochenende zu wählen, bleibt sowohl für das FEST DER VÖLKER als auch für das im Zweijahresrhythmus alternierende Klassik-Picknick aufrecht. Organisation und Durchführung des Festes erfolgt durch den Aktionsradius Augarten, einer Kultur- und Stadtteilinitiative im Wiener Augartenviertel. Obwohl sich das FEST DER VÖLKER im Laufe der Jahre zu einem professionellen Festival und zu einem der großen Wiener Stadtfeste entwickelt hat, gelingt es nach wie vor, viele Anrainer in die Festabwicklung aktiv einzubinden. Dieser Umstand hat dem FEST DER VÖLKER – sieben waren es bisher – seinen Stempel aufgedrückt. Das Fest – ohne Anstiftungen zum Konsumrausch, ohne Dezibel-Rekordversuche und auch ohne teure PR – hat sich seine einzigartige Stimmung bewahrt und das ursprüngliche Flair des „Geheimtipps“ nicht abgelegt, obwohl es in den letzten Jahren bereits ein „Geheimtipp für Zehntausende“ war. Wir möchten auch in Zukunft den Fortbestand des FEST DER VÖLKER sichern und damit ins Bewusstsein rufen, dass urbane Lebensqualität ohne die ständige Bereicherung durch das “Fremde” nicht zu denken ist. “Tanz und Gesang, Dichtung und Bräuche, Bücher und Filme, Bilder und Statuen, Sprüche und Gewand, Traumdeutungen und Sagen sind von Volk zu Volk wunderbar verschieden, weisen aber auf das selbe Menschensein hin. Das alles kennen zu lernen, ist der Sinn dieser Veranstaltung in Wien, einer Stadt, deren Größe sich aus Wurzeln nährt, die sich im Boden vieler Völker ausbreiten.” (Ivan Ivanji, Fest der Völker 1993) Im Jahr 2001 findet das Fest nr.8 unter dem Titel FEST DER beVÖLKERung statt.