3 Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales

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FFGZ Berlin e. V. / Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum

http://www.ffgz.de/

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Status: Changed
Checked: 03-03-02 04:17:11 PM

Adresse: Bamberger Str. 51 10777 Berlin - Schöneberg Email: ffgzberlin@snafu.de


Selbstdarstellung:
Wir sind offen für alle Frauen informieren und beraten Frauen zu Themen rund um Frauengesundheit beziehen Stellung zu gesundheitlichen Themen und vertreten die Interessen von Frauen im Gesundheitswesen bieten Frauen eine aktuelle Bibliothek und Dokumentation veröffentlichen zweimal im Jahr die Zeitschrift CLIO und in regelmäßigen Abständen Broschüren und Materialsammlungen verfügen über eine umfassende Adresskartei und vermitteln ratsuchende Frauen weiter arbeiten zusammen mit Frauengesundheitsorganisationen, mit Einrichtungen der Frauengesundheitsforschung und -politik (auch auf internationaler Ebene) kooperieren mit Organisationen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich sind Mitglied im Dachverband der Frauengesundheitszentren, im Arbeitskreis Frau und Gesundheit (AKF) und im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Highlights unserer Geschichte 1973 Die US-Amerikanerinnen Carol Dawner und Debbie führen im Frauenzentrum in West-Berlin vor Hunderten von Frauen die vaginale Selbstuntersuchung vor und geben damit den Anstoß zur Bildung vieler Selbsterfahrungsgruppen. 1974 Zehn Frauen gründen das Feministische Frauen Gesundheits Zentrum Erste Kurse zur Selbstuntersuchung werden angeboten. Sie beschäftigen sich mit Verhütung, Sexualität, gynäkologischen Behandlungen und Nebenwirkungen von Medikamenten sowie menstrueller Extraktion als Abtreibungsmethode. 1975 Das Buch "Hexengeflüster" wird in einer Auflage von 70.000 im Frauenselbstverlag sub rosa, jetzt Orlanda, erstmals veröffentlicht und ist heute immer noch erhältlich. 1976 Erste Ausgabe der Zeitschrift "CLIO" Vortrag über "Gewalt gegen Frauen in der Gynäkologie und unsere Antwort" auf dem internationalen Tribunal "Verbrechen an Frauen" in Brüssel. 1977 Beginn der internationalen Zusammenarbeit in der Frauengesundheitsbewegung mit der ersten Konferenz in Rom Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in Marl führt das FFGZ eine Selbstuntersuchung vor Bezug von ersten eigenen Räumen im Kadettenweg in Lichterfelde. 1978 Der Antrag auf Krankenkassenzulassung wird abgelehnt Frauen organisieren erstmals Kampagnen gegen die Pharmaindustrie und spezielle, erwiesenermaßen gesundheitsschädigende Medikamente. 1979 Die Gemeinnützigkeit wird anerkannt. Sie war hart umkämpft, weil das FFGZ sich ausschließlich an Frauen wendet. 1980 Teilnahme an dem ersten Gesundheitstag in Berlin und an der WHO Tagung "Selbsthilfe und Gesundheit". 1981 Zusammen mit anderen Frauenprojekten werden erste konkrete Forderungen nach öffentlichen Geldern gestellt Die Portiokappe wird als unschädliche Alternative zu Pille und Spirale wiederentdeckt Erweiterung der Angebote, z.B. für Mädchen und für Frauen in den Wechseljahren Umzug in ein von Frauen besetztes Haus in der Liegnitzer Straße in Kreuzberg. 1982 Veröffentlichung der Broschüre "Verhüten mit dem Diaphragma". 1983 Beginn der staatlichen Förderung aus dem Selbsthilfetopf des Gesundheitssenators. 1984 Vortrag auf der Internationalen Frauenkonferenz zu Bevölkerungspolitik in Amsterdam. 1985 Ausbau des Schwerpunktes Schwangerschaft, pränatale Diagnostik und Reproduktionsmedizin Aufbau der Bibliothek Gründung des Dachverbandes der selbstverwalteten Frauengesundheitszentren in Berlin (jetzt mit Sitz in Göttingen) Umzug nach Schöneberg. Die neue Adresse: Bamberger Str. 51. 1986 Mitarbeit im internationalen Netzwerk FINRRAGE zu Gen- und Reproduktionstechnologie Neue Beratungsschwerpunkte zu ungewollter Kinderlosigkeit und Endometriose Die Dia-Serie zur weiblichen Sexualität entsteht und wird auf einer Tournee in Süddeutschland präsentiert. 1987 Kritische Stellungnahmen und Vorträge zu Krebsfrüherkennungsprogrammen Pressekonferenz mit FINRRAGE zum Thema "Keine Föten als Ersatzteillager" Auseinandersetzung mit der Deutschen Postreklame GmbH, da die Post das Wort Lesbe nicht in ihrer Werbung drucken will. 1988 Mitarbeit im Internationalen Netzwerk zu dem Hormonpräparat DES Vorträge zu ungewollter Kinderlosigkeit, Abtreibung nach pränataler Diagnostik und Krebsfrüherkennung auf dem 2. Frauenkongress zu Gen- und Reproduktionstechnologien in Frankfurt Pressekampagne gegen die Folgen der Pille Femovan Erstellung der Broschüre "Die Portiokappe – ein altes Verhütungsmittel neu entdeckt". 1989 Teilnahme an der Ethikkomission der Ärztekammer Berlin zu Reproduktionstechnologien. 1990 Erstes Dachverbandtreffen mit Initiativen aus Ostdeutschland in Berlin und Durchführung von Fortbildungen für Frauengesundheitsinitiativen in den neuen Bundesländern Teilnahme an der öffentlichen Anhörung zur Fortpflanzungsmedizin Die erste Wechseljahresbroschüre erscheint. 1991 Die Landesregierung bewilligt eine solide Förderung Kritische Öffentlichkeitsarbeit zur Abtreibungspille RU 486 FFGZ-Tagung zu Wechseljahren. 1992 FFGZ-Tagung zu Reproduktionsmedizin Stellungnahmen und Öffentlichkeitsarbeit zum Fall der hirntoten Schwangeren aus Erlangen. 1993 Internationale 14-tägige Arbeitstagung des FFGZ mit Expertinnen aus 10 Ländern Die angedrohte Streichung der Mittel durch den Gesundheitssenator führt zu einer breiten Solidaritätsbekundung und deren Rücknahme. 1994 Verstärkte Arbeit im Bereich Gesundheit von Migrantinnen Aufklärungskampagnen zu Gebärmutterentfernungen sowie zu der Pille Diane 20-jähriges Jubiläum mit einem Empfang der Präsidentin des Abgeordnetenhauses H. R. Laurien. 1995 Kampagne zum Thema "Brustkrebs und Unfruchtbarkeit durch Umweltchemikalien?" und zur "Mikropille als hormonelles Verhütungsmittel". 1996 Gerichtlicher Streit über den Einsatz von Menstruationsschwämmchen als Alternative zu Tampons wird gewonnen Beginn der Öffentlichkeitsarbeit zu Brustkrebs Weltfrauengesundheitstag zum Thema "Bevölkerungspolitik auf Kosten der Gesundheit von Frauen in wirtschaftlich ärmeren Ländern". 1997 Aufgreifen weiterer frauengesundheitsspezifischer Themen Beteiligung an der Aktion von "Terre des Femmes" gegen Genitalverstümmelung Teilnahme an der internationalen Frauengesundheitskonferenz in Rio Öffentlichkeitsarbeit zu den Auswirkungen der Gesundheitsstrukturreform auf Frauen. 1998 Kampagne zur Praxis der Gebärmutterentfernungen in Berlin. Dokumentation "Je nach Temperament operiert" erscheint Weltfrauengesundheitstag zu gesundheitlichen Langzeitfolgen nach sexuellen Gewalterfahrungen Brustkrebsaktionstag zusammen mit anderen Organisationen Erweiterung der Bibliotheksnutzung durch die Erfassung auf EDV. 1999 Tagung zu "Optimierung der Fortpflanzung", Moral und Ethik in der Reproduktionsmedizin mit dem Gen-ethischen Netzwerk Informationsmappen zu dem neuen Schwerpunkt "Älterwerden ist keine Krankheit" erscheinen 25-jähriges Jubiläum.