3 Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales

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Gesellschaft fuer POLITISCHE AUFKLAERUNG GfpA

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Systematik: ID-Archiv id-e-812 id-e-94 id-e-4141 id-e-39


Status: Changed
Checked: 03-03-02 04:15:53 PM

Adresse: Innsbruck: Reinhold Gärtner Institut für Politikwissenschaft Universität Innsbruck Universitätsstraße 15 6020 Innsbruck Wien: Karin Liebhart IHS Stumpergasse 56 1060 Wien Tel.: 512/ 507-7057 Fax : 512/ 507-2849 e-mail: reinhold.gaertner@uibk.ac.at Tel.: 1/59991-172 Fax: 1/59991-171 oder 1/5970635 e-mail: liebhart@ihs.ac.at


Selbstdarstellung:
Darstellung der Gesellschaft für politische Aufklärung Im September 1982 hat sich die Gesellschaft für politische Aufklärung konstituiert. Das erklärte Ziel dieser Gesellschaft ist es, für demokratische, pluralistische Grundpositionen - z.B. Demokratiebewußtsein, Verantwortungsfreudigkeit, Solidarität - einzutreten und durch Informationen und Aufklärung neonazistischen und rechtsextremen Strömungen entgegenzuwirken. Die Gründung der Gesellschaft für politische Aufklärung geht auf eine Initiative des damaligen Bundeskanzlers Kreisky zurück. Die Gesellschaft für politische Aufklärung versteht sich selbstverständlich als eine politische Initiative, ebenso selbstverständlich kann und will sie nicht als parteipolitischer Verein mißverstanden werden. Mitglieder der Gesellschaft für politische Aufklärung sind Angehörige verschiedener politischer Parteien ebenso wie parteilose ÖsterreicherInnen. Die verschiedenen Aufgaben der Gesellschaft für politische Aufklärung sind auf folgende Bereiche konzentriert: Zusammenfassung und Koordinierung weithin laufender Aktivitäten, wie etwa im Bereich Politische Bildung und Zeitgeschichte (daher Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Unterricht und Kunst, dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und der Kommission zum Studium des Neofaschismus) Anregung und Durchführung neuer Initiativen, die demokratische Einrichtungen und demokratisches Bewußtsein verstärken und dadurch gegen rechtsextreme Strömungen immunisieren. Die Aktivitäten der Gesellschaft für politische Aufklärung beziehen sich auf ganz Österreich (Schwerpunkte sind Innsbruck und Wien). Es wird versucht, etwa durch Ausstellungen oder Seminare, Konsequenzen aus der NS-Zeit zu ziehen und für möglichst weitgehende demokratische Ziele einzutreten. Durch die regelmäßige Veröffentlichung der Informationen der Gesellschaft für politische Aufklärung werden engagierten und interessierten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, ebenso wie Privatpersonen, wichtige Anliegen der österreichischen Gegenwart kritisch präsentiert. Dadurch kann in Zusammenarbeit mit JournalistInnen in der österreichischen Medienlandschaft mehr Sensibilität für die Gefahren jedes Rechtsextremismus und dessen ideologische Wurzeln erreicht werden. Außerdem werden Multiplikatoren Hilfsmittel zur Förderung eines kritischen und demokratischen Bewußtseins zur Verfügung gestellt. Die Informationen der Gesellschaft für politische Aufklärung können kostenlos über das Innsbrucker Sekretariat der Gesellschaft für politische Aufklärung bestellt werden (Erscheinungsart: 4x jährlich) Durch jährlich durchgeführte Fahrten zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau wird ebenso versucht, die Beschäftigung mit NS-Verbrechen zur fundierten Auseinandersetzung und nicht zum sensationshungrigen Ereignis werden zu lassen. Österreicher und Österreicherinnen werden dadurch in ihrer Einstellung gegen Rechtsextremismus und Nationalsozialismus bestärkt. Zur Arbeit der Gesellschaft für politische Aufklärung gehört auch die Auseinandersetzung mit Diskriminierungen und Vorurteilen. Es werden Vortragsreihen zu diesen Themen angeboten, daneben - dem Status als wissenschaftliche Gesellschaft entsprechend - diesbezügliche Projekte unterstützt und gefördert. Die Leitung der Gesellschaft für politische Aufklärung umfaßt bewußt Personen, die in verschiedensten Bereichen tätig sind - in den Medien, an den Universitäten, in Jugendorganisationen, in Bereichen der Kunst. Auf diese Weise kann die erforderliche Bandbreite der Aktivitäten sichergestellt werden. Daneben besteht für InteressentInnen die Möglichkeit der fördernden Mitgliedschaft. Aufgrund der finanziellen Situation ist die Gesellschaft für politische Aufklärung auch auf Spenden von fördernden Mitgliedern angewiesen. Nach wie vor gilt, daß die Gesellschaft für politische Aufklärung weiter darauf bauen muß, daß es so etwas wie eine öffentliche Meinung, ein allgemeines politisches Klima in Österreich gibt, das der Demokratiequalität und der Abwehr von antidemokratischen Tendenzen einen Stellenwert einräumt, der über dem Wettbewerb demokratischer Parteien liegt. Die Gesellschaft für politische Aufklärung muß politisch sein, ohne parteipolitisch mißverstanden zu werden. Quelle: http://gfpa.uibk.ac.at/art/0001.htm