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3 Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales
| Demkratie(theorie), Zivilgesellschaft, Bürgerrechte, Cyber-Rights / Lebensformen / Sexualität, Liebe / Freizeit, Sport, Tourismus, Konsum / Zukunft / Emanzipationsbewegungen, Neue Soziale Bewegungen (NSB) / Frauenbewegung / Männerbewegung / Alternative Bewegung / Bewegung anderer Gruppen, Randgruppen / Flüchtlingsbewegung, Ausländische BürgerInnenbewegung / Kapitalismus und Gesundheit / Medizin / Gesundheitsbewegung / Sozialeinrichtungen, Sozialarbeit, Sozialhilfe / Religion, Kirche / Atheismus, Humanismus / Rassismus, AusländerInnenfeindlichkeit / Antisemitismus / Nationalismus
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| Systematik: | ID-Archiv id-e-320 id-e-7011 id-e-28 id-e-32151 |
| | Status: | Changed | | Checked: | 03-03-02 04:17:05 PM |
| | Adresse: | Interdisziplinäres Frauenforschungszentrum Universität Bielefeld Postfach 10 01 31 33501 Bielefeld, Germany Tel: 0521/106-4571 Fax: 0521/106-2985 e-mail: iff@post.uni-bielefeld.de |
| | Selbstdarstellung: | | Das Interdisziplinäre Frauenforschungs-Zentrum (IFF) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bielefeld; es hat sich als nationales und internationales Forum für Frauenforschung etabliert. Das IFF initiiert Frauenforschungsaktivitäten, fördert Kontakte zwischen Frauenforscherinnen und unterstützt den interdisziplinären Austausch innerhalb der Frauenforschung. Das IFF führt eigene Forschungsprojekte durch und arbeitet mit Institutionen und Organisationen zusammen, die für das IFF interessante Fragestellungen verfolgen oder Kooperation für eigene Arbeiten und Projekte suchen. Die Forschungsperspektive ist interdisziplinär angelegt und bietet Forscherinnen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen die Möglichkeit der Beteiligung. Das IFF berät universitätsintern und extern bei der Planung von Forschungsprojekten, bei der Informationssuche, der Seminarvorbereitung, bei Diplom- und Examensarbeiten und Dissertationen. Bei seiner Beratungstätigkeit stützt sich das IFF auf seine Dokumentations- und Informationsstelle mit einer Datenbank und umfangreichem Material zur Frauenforschung, die allen Interessierten offensteht. Das IFF besteht bereits seit 1980, zunächst als 'Geschäftsstelle Frauenforschung', ab 1982 als Universitätsschwerpunkt unter dem Namen 'Interdisziplinäre Forschungsgruppe Frauenforschung' und seit 1992 in der jetzigen Form als 'Interdisziplinäres Frauenforschungs-Zentrum'. Aufgaben - Organisation - Mitarbeiterinnen - Geschichte Zielsetzung und Aufgabenfelder des IFF: Aufgaben des IFF sind laut Gründungsbeschluß die Unterstützung, Koordination und Weiterentwicklung von interdisziplinär ausgestalteter feministischer Wissenschaft und Forschung; hierzu erbringt das IFF Dienstleistungen und führt in Kooperation mit Fakultäten Forschungsvorhaben durch. Zu den Aufgaben des IFF gehören insbesondere: Die Planung, Entwicklung und Durchführung von Forschungsprojekten und die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen. Die Koordination von Lehrangeboten auf dem Gebiet der Frauenforschung. Die Unterstützung von Studierenden und WissenschaftlerInnen aus den Fakultäten bei der Planung und Durchführung von Arbeitsvorhaben im Bereich der Frauenforschung. Die Organisation von Ringvorlesungen, Gastvorträgen, Kolloquien u.ä. im Bereich der Frauenforschung. Die Förderung von Kontakten und Kommunikation zwischen Frauenforscherinnen an der Universität sowie nationalen und internationalen Organisationen. Die Erarbeitung von Maßnahmenkatalogen, Konzepten, Empfehlungen und Stellungnahmen. Die Beteiligung an frauenpolitischen Aktivitäten außerhalb und innerhalb der Hochschule. Die Dokumentations- und Beratungsarbeit zu frauenforschungsrelevanten Fragestellungen. Das IFF hat eine wesentliche Impulsfunktion für Frauenthemen; es ist abzusehen, daß diese Funktion auch in Zukunft unverzichtbar sein wird. Durch die Initiative von und mit der Unterstützung durch Wissenschaftlerinnen des IFF hat sich die Frauenforschung an einigen Fakultäten der Universität Bielefeld etablieren können. Damit hat die Universität Bielefeld den Vorteil, den Studierenden an derzeit drei Fakultäten und im IFF zwei einander ergänzende FrauenforschungsAngebote machen zu können. Die Frauenforscherinnen an den Fakultäten bieten den Studentinnen die Möglichkeit, auf Frauenthemen bezogene Lehrveranstaltungen zu besuchen, entsprechende Leistungsnachweise zu erwerben und Prüfungen abzulegen. Die Absolventinnen können sich über Forschungsprojekte und Veröffentlichungen in ihren Disziplinen weiterqualifizieren. Das IFF bietet darüber hinaus Frauen aus allen Disziplinen Raum für die Zusammenarbeit in Forschungsprojekten sowie die Gelegenheit, Erfahrungen bei der Projektplanung und der Einwerbung von Drittmitteln zu sammeln und auszutauschen. Damit verbinden sich Perspektiven für eine mögliche Laufbahn im Wissenschaftsbetrieb wie auch die Erleichterung des Berufseinstieges außerhalb der Universität. Dies ist gerade insofern bedeutsam, als Akademikerinnen bisher deutlich seltener als Akademiker eine ihrer Qualifikation entsprechende Beschäftigung finden. Die im IFF stattfindende Forschungsarbeit ist über Promotions- und Habilitationsvorhaben der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und über die Projektleitung durch ProfessorInnen an die Fakultäten rückgebunden. In der Vergangenheit entsprach die überregionale Anerkennung des IFF nicht immer der universitären Bewertung. Kontrovers wurde 1992/1993 universitätsintern über verschiedene Etablierungsoptionen des IFF diskutiert. Seit dem Errichtungsbeschluß zeigt sich auch in den universitätsinternen Wahrnehmung eine erfreuliche Entwicklung. Die gewachsene Akzeptanz des IFF manifestiert sich in der Zusammenarbeit mit den Fakultäten und anderen Einrichtungen der Universität Bielefeld. Verschiedene Fakultäten sind durch die Beteiligung am Wissenschaftlichen Beirat im IFF vertreten. Im Berichtszeitraum sind mehrere gemeinsame Forschungsprojekte mit der Fakultät für Pädagogik, der Fakultät für Soziologie, der Fakultät TGKM sowie mit dem Rektorat initiiert worden. Das IFF führt in Zusammenarbeit mit anderen universitären Einrichtungen internationale Tagungen durch - zuletzt in Zusammenarbeit mit dem IWT die EASST/4S-Tagung. Des weiteren führte das IFF gemeinsam mit dem Rektorat und der Frauengleichstellungskommission mehrere Veranstaltungen zur Frauenförderung durch. Zur Universitätsbibliothek bestehen seit mehreren Jahren Arbeitskontakte in Zusammenhang mit dem Bibliotheksschwerpunkt Frauenforschung, der auch überregional ständig an Bedeutung gewinnt. Diese auf unterschiedlichsten Ebenen existierenden universitären Kooperationsbeziehungen wird das IFF in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Darüber hinaus erfüllt das IFF Aufgaben, die über die in der Satzung festgelegten hinausgehen. Die unmittelbare Verbindung mit der Forschungs und Literaturdokumentation des IFF schafft zusätzliche Vernetzungs und Unterstützungsmöglichkeiten. Durch die Verknüpfung von Forschungs und Informationsaktivitäten im IFF ergibt sich die Chance, den Aktionsradius von Lehrenden und Lernenden an der Universität Bielefeld zu erweitern und die Zusammenarbeit der Mitglieder der verschiedenen universitären Statusgruppen zu intensivieren. In diesem Sinne hat das IFF ein eigenes Profil entwickelt und ist Modell für die Institutionalisierung interdisziplinärer Frauenforschung an anderen Hochschulen geworden. Organisation des IFF Zum IFF gehören Professorinnen, wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen sowie Studierende. Die Mitarbeit im IFF steht allen in Frauenfragen engagierten Studierenden, Lehrenden und Forschenden offen. Der Vorstand des IFF wird gebildet aus drei Professorinnen, die an unterschiedlichen Fakultäten der Universität Bielefeld lehren. Zur Zeit sind dies: Die geschäftsführende Leiterin Prof'in Dr. Ursula Müller, Fakultät für Soziologie, Prof'in Dr. Mechthild Oechsle, Fakultät für Theologie, Geographie, Kunst und Musik, Prof'in Dr. Marlene Stein-Hilbers, Fakultät für Pädagogik. Im IFF arbeiten auf Planstelle der Universität eine Sekretärin, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin als Koordinatorin und eine wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Projekteinwerbung und -betreuung, neun wissenschaftliche Mitarbeiterinnen in Forschungsprojekten, deren Projekte über Drittmittel und auf ABM-Basis finanziert werden sowie studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte. Im zweiwöchigem Rhythmus findet eine Vorstandssitzung statt, auf der auch die im IFF tätigen Mitarbeiterinnen vertreten sind. Hier werden Informationen ausgetauscht und wesentliche Entscheidungen getroffen, bei denen die Mitarbeiterinnen beratenden Status haben. In der zweiwöchentlichen Mitarbeiterinnenversammlung sind vor allem die Koordination des Arbeitsalltages sowie Diskussionen über aktuelle Uniinterna Gegenstand. Auf der Projektesitzung werden gemeinsam Forschungsperspektiven entwickelt und Projektvorhaben vorgestellt, Arbeitsergebnisse und Berichte laufender Projekte des IFF diskutiert. Zudem veranstaltet das IFF in Zusammenarbeit mit Professorinnen aus verschiedenen Fakultäten jedes Semester ein Kolloquium zur Frauenforschung, das allen an Frauenforschung Interessierten offensteht. Hier stellen Wissenschaftlerinnen aus dem IFF und der Universität sowie Gastreferentinnen ihre Forschungsvorhaben und -ergebnisse zur Diskussion. |
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