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3 Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales
| Demkratie(theorie), Zivilgesellschaft, Bürgerrechte, Cyber-Rights / Lebensformen / Sexualität, Liebe / Freizeit, Sport, Tourismus, Konsum / Zukunft / Emanzipationsbewegungen, Neue Soziale Bewegungen (NSB) / Frauenbewegung / Männerbewegung / Alternative Bewegung / Bewegung anderer Gruppen, Randgruppen / Flüchtlingsbewegung, Ausländische BürgerInnenbewegung / Kapitalismus und Gesundheit / Medizin / Gesundheitsbewegung / Sozialeinrichtungen, Sozialarbeit, Sozialhilfe / Religion, Kirche / Atheismus, Humanismus / Rassismus, AusländerInnenfeindlichkeit / Antisemitismus / Nationalismus
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| Systematik: | ID-Archiv id-e-320 id-e-28 |
| | Status: | No change | | Checked: | 03-03-02 04:27:17 PM |
| | Adresse: | Kontakt Niedersächsischer Forschungsverbund für Frauen-/Geschlechterforschung in Naturwissenschaft, Technik und Medizin Universität Hannover Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Ursula Paravicini Geschäftsführung Koordinierungsstelle: Christiane Riedel Schloßwenderstraße 1, 30159 Hannover fon: 0511 . 762.4023 fax: 0511 . 762.4943 e-mail: riedel.nffg@mbox.iap.uni-hannover.de |
| | Selbstdarstellung: | | Was ist der NFFG? Der Forschungsverbund ist eine Initiative des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur MWK und bundesweit die erste und bislang einzige Einrichtung dieser Art für Frauen- und Geschlechterforschung in Naturwissenschaften, Technik und Medizin. Ist in den Geistes- und Sozialwissenschaften die Frauen- und Geschlechterforschung als eigenständige Forschungsrichtung anerkannt, besteht in vermeindlich objektiven und geschlechtsneutralen Naturwissenschaften, in Technik und Medizin noch großer Forschungsbedarf. Mit dem Forschungsverbund stellt das Land Niedersachsen Mittel zur Verfügung, um in diesen Wissenschaftsbereichen Frauen- und Geschlechterforschung als Impuls für die Wissenschaftsentwicklung zu fördern. Qualifizierte Forschungsergebnisse im Rahmen dieser Fördertätigkeit werden zur langfristigen Etablierung der Frauen- und Geschlechterforschung und zum Anschluß an den internationalen Forschungsstand beitragen. Der Einrichtung des Forschungsverbunds im Jahr 1997 ging seit 1992 eine intensive Vorarbeit der vom Ministerium eingesetzten Frauenforschungskommission Niedersachsens voraus. Die Ergebnisse wurden in zwei Berichten veröffentlicht: "Frauenförderung ist Hochschulreform - Frauenforschung ist Wissenschaftskritik" (1994) und "Berichte aus der Frauenforschung: Perspektiven für Naturwissenschaften, Technik und Medizin" (1997). Die zweite Veröffentlichung enthält Fachberichte zur Entwicklung von Berufsbild und Frauenforschung in den einzelnen Disziplinen. Daraus folgend wurden von der Kommission Empfehlungen zur Förderung von Frauenforschung und zur Förderung von Frauen in Lehre und Forschung fomuliert. Dem MWK war und ist es ein Anliegen, die Empfehlungen der Frauenforschungskommission konkret umzusetzen. Eine entsprechende Beschlußempfehlung wurde vom Niedersächsischen Landtag verabschiedet: Die Entwicklung und Sicherung des Forschungs- und Wissenschaftsstandortes Niedersachsen soll sich an bestimmten Leitsätzen orientieren, die auch die Unterstützung der Frauenforschung und die Nutzung und Umsetzung ihrer Forschungsergebnisse beinhalten. Zur Förderung der Frauenforschung wurde die Einrichtung des "Niedersächsischen Forschungsverbunds für Frauen-/Geschlechterforschung in Naturwissenschaft, Technik und Medizin" beschlossen. Er ist zunächst auf einen Zeitraum von fünf Jahren angelegt und mit einem Gesamtfördervolumen von insgesamt 7,5 Mio DM ausgestattet. Damit können etwa 20 Forschungsvorhaben finanziert werden. |
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