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3 Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales
| Demkratie(theorie), Zivilgesellschaft, Bürgerrechte, Cyber-Rights / Lebensformen / Sexualität, Liebe / Freizeit, Sport, Tourismus, Konsum / Zukunft / Emanzipationsbewegungen, Neue Soziale Bewegungen (NSB) / Frauenbewegung / Männerbewegung / Alternative Bewegung / Bewegung anderer Gruppen, Randgruppen / Flüchtlingsbewegung, Ausländische BürgerInnenbewegung / Kapitalismus und Gesundheit / Medizin / Gesundheitsbewegung / Sozialeinrichtungen, Sozialarbeit, Sozialhilfe / Religion, Kirche / Atheismus, Humanismus / Rassismus, AusländerInnenfeindlichkeit / Antisemitismus / Nationalismus
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| Systematik: | ID-Archiv id-e-342 id-e-39 id-e-310 id-e-3231 |
| | Status: | Changed | | Checked: | 03-03-02 05:05:41 PM |
| | Adresse: | iaf Bundesgeschäftsstelle Ludolfusstr. 2 - 4 60487 Frankfurt/Main Fon: 069 / 71 37 56 - 0 Fax: 069 / 7 07 50 92 Telefonische Beratung: Mo,Di,Do 09.00-17.00 per Fax 09.00-12.00 verband-binationaler@t-online.de |
| | Selbstdarstellung: | | Willkommen beim Verband binationaler Familien und Partnerschaften ! Wir setzen uns ein für die Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig von ihrer Hautfarbe oder kulturellen Herkunft. Wir beraten Menschen, die grenzüberschreitend leben und lieben. Wir erstellen Materialien zum interkulturellen Zusammenleben. Wer wir sind Wir sind eine bundesweite Selbsthilfeorganisation binationaler Familien und Partnerschaften. Wir haben uns zusammengeschlossen mit dem Ziel, die rechtliche und gesellschaftliche Situation binationaler Familien und Partnerschaften sowie der in Deutschland lebenden MigrantInnen zu verbessern. Wir sind überwiegend binationale Paare mit jeweils einem deutschen und einem nicht-deutschen Partner. In steigender Anzahl kommen jedoch auch Paare zu uns, in denen kein Partner deutscher Nationalität ist, z.B. türkisch-britische, französisch-iranische Paare. 1972 gründeten wir uns als iaf-Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateter Frauen e.V. als Antwort auf die ungerechtfertigten Abschiebungen palästinensicher Ehemänner deutscher Frauen. Mit und in der iaf begannen die Frauen, sich gemeinsam für ihre Rechte einzusetzen und gegen Rassismus und Diskriminierung zu kämpfen. Heute sind wir bundesweit in ca. 50 regionale Gruppen untergliedert, in 20 Städten arbeiten wir in eigenen Räumen, in allen Gruppen bieten wir Beratung an. Der Sitz unseres Verbandes befindet sich in Frankfurt am Main. Wir finanzieren unsere Arbeit durch Mitgliedsbeiträge und Spenden sowie durch Zuschüsse der öffentlichen Hand. Als gemeinnütziger Verein sind sind wir Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband, im Paritätischen Bildungswerk und im Deutschen Frauenrat. Was wir anbieten Wollen Sie sich über Aufenthaltsrecht oder Arbeitserlaubnis, über Eheschließung oder Scheidung, über familienrechtliche Fragen im In- und Ausland, über Eheverträge oder Einbürgerung informieren? Möchten Sie Unterstützung im Umgang mit Behörden und Ämtern? Suchen Sie Gleichgesinnte, um gegen Rassismus und Diskriminierung aktiv zu werden? Interessieren Sie sich für Themen des interkulturellen Zusammenlebens, zweisprachige Erziehung, andere Religionen, unterschiedliche kulturelle Werte und Normen? Möchten Sie, daß Ihre Kinder sich von klein auf mit anderen binationalen Kindern in unseren Kindergruppen treffen und miteinander spielen? Oder wünschen Sie sich ganz einfach Kontakt zu anderen Binationalen, wollen Sie mal reden und sich austauschen? Dann kommen Sie zu uns. -------------------------------------------------------------------------------- Liebe überwindet Grenzen aus: "Kulturknall" – Themen für Presse, Hörfunk und Fernsehen. Verlagsbeilage im journalist & pr magazin, April 2001, Verlag Rommerskirchen, Rolandseck. Geschätzte zwei bis drei Millionen binationaler Paare und Familien leben in Deutschland. In vielem ist ihr Alltag ähnlich dem deutscher Familien, in manchem auch sehr unterschiedlich Ihre Kinder sprechen oft zwei Sprachen und sehen manchmal fremdländisch aus. Ihr Freundeskreis ist international; im Urlaub fahren sie nicht als Touristen in die Türkei, nach Marokko, Ghana oder Indonesien sondern besuchen dort ihre Verwandten. "Binationale Partnerschaften sind nicht nur private Lebensentwürfe Einzelner, sie sind zugleich Ergebnis gesellschaftlicher und politischer Entwicklung", sagt Cornelia Spohn, Bundesgeschäftsführerin des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften (iaf). "Globalisierung führt nicht nur die Wirtschaft zusammen sondern auch Menschen. Und das ist gut so. Denn binationale Familien stellen interkulturelle Lebensformen im Kleinen dar, die - gerade auch im Prozess des Zusammenwachsens von Europa - einen wichtigen Motor der Integration bedeuten." Lebensgemeinschaften, in denen ein Partner nicht die deutsche Staatsbürgerschaft hat, unterliegen jedoch anderen gesetzlichen Regelungen als rein deutsche Paare. Das beginnt schon bei der Aufenthaltsgenehmigung. Der 1972 gegründete iaf informiert Paare über ihre Rechte. Insgesamt 40 Kontaktgruppen gibt es in Deutschland. Binationale Paare sind aber auch Diskriminierung im Alltag ausgesetzt. Darum versteht sich die iaf auch als Lobbyorganisation Schließlich berät der Verband Paare in Konfliktfällen und unterstützt Eltern bei der interkulturellen Erziehung ihrer Kinder. Bikulturelle Familien verbinden Normen und Werte aus verschiedenen Lebenswelten und erfinden damit Verhaltensmöglichkeiten und Handlungsspielräume, die innovative Elemente für die Entwicklung der Gesellschaft enthalten. "Das Leben in einer bikulturellen Beziehung erfordert Neugier, Risikobereitschaft, Konfliktfähigkeit und eine hohe Mobilität - Schlüsseleigenschaften in einer sich rasant wandelnden Welt", so Spohn. "Interkulturelle Kommunikation, ob in privaten Beziehungen oder in multinationalen Teams, braucht ein hohes Maß an Selbstreflexivität sowie einen respektvollen und kreativen Umgang mit Differenz. Binationale Paare können viel darüber erzählen". |
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