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3 Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales
| Demkratie(theorie), Zivilgesellschaft, Bürgerrechte, Cyber-Rights / Lebensformen / Sexualität, Liebe / Freizeit, Sport, Tourismus, Konsum / Zukunft / Emanzipationsbewegungen, Neue Soziale Bewegungen (NSB) / Frauenbewegung / Männerbewegung / Alternative Bewegung / Bewegung anderer Gruppen, Randgruppen / Flüchtlingsbewegung, Ausländische BürgerInnenbewegung / Kapitalismus und Gesundheit / Medizin / Gesundheitsbewegung / Sozialeinrichtungen, Sozialarbeit, Sozialhilfe / Religion, Kirche / Atheismus, Humanismus / Rassismus, AusländerInnenfeindlichkeit / Antisemitismus / Nationalismus
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| Systematik: | ID-Archiv id-e-354 |
| | Status: | No Response | | Checked: | 03-03-02 03:43:26 PM |
| | Adresse: | Verein für Drogenpolitik e.V. Käfertaler Str. 38 D-68167 Mannheim Telefon: 0621 / 40 17 267 E-Mail: info@drogenpolitik.org |
| | Selbstdarstellung: | | Die Drogenpolitik der letzten Jahrzehnte hat erfolglos versucht, Probleme mit Drogen durch Verbote und Strafen zu verhindern. Dennoch steigt die Zahl der Drogentoten, der Strafverfahren und der illegalen Konsumenten. Die erheblichen Probleme durch den Missbrauch legaler Drogen wurde weitgehend ignoriert. Die derzeitige Drogenpolitik verhindert jälich weder 100.000 Tabakstote, noch 42.000 Alkoholtote oder jene 1.500-2.000 Toten, die als "Drogentote" in die Statistik eingehen. 5,8 Millionen starke Raucher rauchen 20 Zigaretten und mehr pro Tag. 2,7 Millionen Menschen betreiben Alkoholmissbrauch und 1,6 Millionen sind alkoholabhängig. Noch werden Alkohol und Nikotin oft verharmlost und kaum als Drogen wahrgenommen. Etwa 120.000-150.000 Menschen sind von Opiaten abhängig. Die meisten Probleme mit Opiaten sind eine Folge der Verbote. Hohe Schwarzmarktpreise treiben abhängig gewordene Drogenkonsumenten zur Beschaffungskriminalität und Prostitution. Unhygienische Zustände beim Konsum führen zur Verbreitung von Infektionen (HIV, Hepatitis B und C). Die meisten Todesfälle mit Opiaten gehen auf Mischkonsum verschiedener Drogen zurück. Hier muss Drogenpolitik endlich pragmatische Überlebenshilfe sein. Etwa 3 Millionen Menschen konsumierten im letzten Jahr Cannabis. In den letzten 5 Jahren wurden deswegen eine halbe Million Menschen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, obwohl Cannabis weniger schädlich ist als Alkohol und Nikotin. Kriminalisierung ist mit Abstand die häufigste schädliche Folge von Cannabiskonsum. Dabei hat das Verbot keine präventive Wirkung. Im Schwarzmarkt gibt es keine Alterskontrollen, keinen Jugendschutz und auch keine Märktetrennung. Die Kriminalisierung von weitgehend unproblematischen Cannabiskonsumenten beschädigt die Glaubwürdigkeit der staatlichen Drogenpolitik. Es gibt bessere Alternativen zu unserer jetzigen Drogenpolitik. Wir versuchen, über die Probleme und über mögliche Lösungen aufzuklären und politischen Druck auszuüben. Der deutsche Bundestag muss endlich handeln. Wir setzen uns für eine Drogenpolitik ein die hält was sie verspricht - eine Verringerung der Probleme im Zusammenhang mit Drogen, sowohl für den Einzelnen als auch die Gesellschaft. Mit freundlichen Grüßen Verein für Drogenpolitik e.V. |
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