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3 Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales
| Demkratie(theorie), Zivilgesellschaft, Bürgerrechte, Cyber-Rights / Lebensformen / Sexualität, Liebe / Freizeit, Sport, Tourismus, Konsum / Zukunft / Emanzipationsbewegungen, Neue Soziale Bewegungen (NSB) / Frauenbewegung / Männerbewegung / Alternative Bewegung / Bewegung anderer Gruppen, Randgruppen / Flüchtlingsbewegung, Ausländische BürgerInnenbewegung / Kapitalismus und Gesundheit / Medizin / Gesundheitsbewegung / Sozialeinrichtungen, Sozialarbeit, Sozialhilfe / Religion, Kirche / Atheismus, Humanismus / Rassismus, AusländerInnenfeindlichkeit / Antisemitismus / Nationalismus
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| Systematik: | ID-Archiv id-e-320 id-e-28 |
| | Status: | Page not found | | Checked: | 03-03-02 03:45:08 PM |
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| | Selbstdarstellung: | | Informationen zur Datenbank "Neue Frauenbewegung" Das Inventar "Neue Frauenbewegung" präsentiert die erste umfassende Datenbank mit archivalischen Materialien aus der Bundesrepublik Deutschland und der DDR inklusive West- und Ostberlin von 1968 bis 1995. Diese Datenbank eignet sich besonders zur Unterstützung für wissenschaftliche Arbeiten und Forschungsvorhaben zu den sozialen Bewegungen von Frauen in beiden deutschen Staaten, für die Geschichtsschreibung der Lesbenbewegungen bzw. für queer und gender studies, für die Medien- und die Institutionenforschung. Sie ist zugleich eine umfassende Findehilfe für PolitikerInnen und JournalistInnen bei Vorhaben zu oder Evaluationen von regionalen und bundesweiten Frauenpolitiken sowie für die Ermittlung von Hintergrundwissen zu regionalen und bundesweiten Jubiläen. Sie erleichtert die Recherche für Studierende, zeitgeschichtlich Interessierte, aber auch für das Auffinden ausstellungsrelevanter Materialien zum Beispiel für Museen. Dokumentiert sind die Bestände von siebzehn Archive und Einrichtungen der Neuen Frauenbewegung mit Adresse, Entstehungsgeschichte und Bestandsübersichten bis zum Ende des Jahres 1995. Informiert wird über siebenundsiebzig verschiedene Bestände, Dokumentationen und Sammlungen mit der Geschichte der Bestandsbildnerinnen und mit der Beschreibung der Auswertbarkeit für Forschung oder Recherche; es handelt sich um insgesamt 1.501 Aktenkonvolute mit Sammlungen und Dokumentationen. Mehr als 10.000 Einzeldokumente, darunter 4.067 Fotos, 240 Buttons/Sticker, 5.423 Plakate und 336 Tondokumente werden vorgestellt. Ausführliche Beschreibungen der Geschichte der diese Bestände verwaltenden Einrichtungen geben Einblick einerseits in die frühe Organisationsgeschichte der westdeutschen Frauenbewegung, andererseits in die staatsunabhängige Frauenbewegung der DDR. Besonders dokumentiert sind jeweils Bestände von Initiativgruppen, also von der ersten westdeutschen Frauengruppe als Aktionsrat (1968), vom ersten Frauenzentrum (1972), vom ersten Lesbenzentrum (1973), vom ersten Frauenverlag (1974/75), vom ersten Frauenbuchladen (1975), vom ersten Feministischen Frauen Gesundheitszentrum (1976), vom ersten Frauenarchiv (1977) und vom ersten Notruf für Frauen (1979). Vor allem folgende Themen wurden bei der Dokumentation berücksichtigt: Die Anfänge 1968-1970: Aktionsrat, Kinderladenbewegung, Selbstverständigungen Der Zusammenhang zwischen Frauen-, Schwulen- und Lesbenbewegung Kampagnen und Aktionen gegen den Paragraphen 218 StGB Selbsterfahrung/Gesundheit/Therapie und der Aufbau von Gesundheitszentren Gewalt gegen Frauen und Mädchen und die Frauenhausbewegung Walpurgisnacht-Aktionen als öffentliche Straßenproteste Die internationale Lohn für/gegen Hausarbeit-Kampagne Fest der Frauenbewegung als Feiern und politische Aktions- und Artikulationsform Medien der Neuen Frauenbewegung, Frauenverlage und Frauenbuchläden; Lesben-/Frauen-zeitschriften, Frauenradio(sendungen) Frauen in der Anti-AKW-Bewegung Frauenfriedensbewegungen (Ost-/Westdeutschland) Feministische Theorien Frauensommeruniversitäten und die Entstehung von Frauen-/Genderforschung Hexen und Weise Frauen Geschichte der Frauenzentren, -projekte, -gruppen und der Prozeß der Institutionalisierung der Frauenbewegung bis hin zur Gründung einer Feministischen Partei Netzwerke Frauenkonferenzen und -kongresse Frauenverbände und -parteien Transnationalität und internationale Kontakte Die oppositionelle Frauen-/Lesbenbewegung in der DDR Die Archivalien wurden mit einem Sach-, Orts- und Personenregister mehrfach versuchwortet. Das Sachregister ermöglicht die Recherche nach Themen, Ereignissen und Einrichtungen der Neuen Frauenbewegungen. Diesem Register liegt der Thesaurus des Kölner FrauenMediaTurms in der Ausgabe von 1994 zu Grunde. Das Ortsregister beinhaltet nicht nur lokale Quellenverweise, sondern es verdeutlicht auch regionale Zentren von Frauenbewegung. Das Personenregister bedeutet keine vollständige Auflistung aller oder auch nur besonders bekannter Feministinnen; denn mit regionalen Einrichtungen und Aktivitäten verbundene Namen dominieren, während herausragende Namen besonders aus den Anfängen der Frauenbewegung unterpräsentiert sind oder ganz fehlen. Namen von Veranstalterinnen, Fotografinnen, Herausgeberinnen gewannen auf Grund ihrer Vorregistrierung in bestimmten Quellenbeständen eine ungerechtfertigte Dominanz. Das Inventar registriert die Materialien, die Archive und die Einrichtungen der beiden deutschen Frauenbewegungen nicht vollständig. Die Datenbank wurde mit Unterstützung der VW-Stiftung unter bestimmten Vorgaben in nur einem Jahr erstellt. Viele bislang entweder noch in Privatbesitz befindliche oder bei Einrichtungen bislang ohne öffentliche Kenntnis oder seit 1996 lagernde Materialien konnten daher nicht registriert werden. Bedauerlicherweise gilt das auch für die Sammlungen zum bundesweiten Netzwerk der Frauenbeauftragten, die sich beim Institut "Frau und Gesellschaft" in Hannover befanden, das 1999 aufgelöst wurde. Der Verbleib der Bestände ist uns nicht bekannt. Generell nicht registriert wurden Buchveröffentlichungen zum Thema. Diese sind aber über die entsprechenden Bibliotheken bis hin zum Karlsruher Virtuellen Katalog leicht erschließbar. Eine zusätzliche Datenbank aller in der Bundesrepublik Deutschland vorhandenen feministischen Zeitschriften des In- oder Auslandes wurde parallel zu diesem Inventar begonnen und soll spätestens 2002 ins Internet eingestellt werden. Vor allem für wissenschaftliche NutzerInnen des vorliegenden Inventars empfiehlt es sich aus allen hier aufgeführten Gründen, bei den hier registrierten Einrichtungen nach weiteren Materialien besonders aber nach den Neuerwerbungen von Beständen seit 1996 zu fragen. Prof`in Dr. Ursula Nienhaus, FFBIZ |
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