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7 Kultur, Kommunikation, Medien
| Sprache / Kulturinstitutionen, Archive, Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen / Kulturtheorien, Soziokultur / Presse / Alternativpresse / Gegenöffentlichkeit, Medientheorie / Rundfunk / Fernsehen / Informationsübermittlung / Internet / Open Source / Netzkritik, Netzkultur, Netzkunst / Neitzbewegung, Netzaktivismus / E-Texte, Digitale Texte / Kino / Theater / Musik / Bücher / Verlage, Literatur / Zensur / Kunst / Satire, Humor
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| Systematik: | ID-Archiv id-e-53 id-e-734 id-e-542 id-e-5261 id-e-527 |
| | Status: | Changed | | Checked: | 03-03-02 03:52:31 PM |
| | Adresse: | Thomas Leichtenstern (administrativer Ansprechpartner und Redakteur) Maxstr. 47 53 111 Bonn Tel.: 0228 /946 97 10 Germany Mail: tl@it-secure-x.net HP: www.it-secure-x.net |
| | Selbstdarstellung: | | Unsere Intension für dieses Projekt: Anfang April dieses Jahres wurde der Entwurf einer Gesetzesvorlage entwickelt, der international Polizeibehörden und Geheimdiensten den Zugriff und die Überwachung im Internet gestattet. Dazu werden Methoden entwickelt, die Zugriffs- und Aktivitäten zur Überwachungen vereinheitlichen sollen. Der Masterplan der Geheimdienste, die ihre Tätigkeiten gerne mit dem Begriff "lawful" schmücken, sieht vor, Schnittstellen zur Überwachung sämtlicher digitaler Netze wie ISDN, das Internet bis hin zu UTMS zu entwickeln. Zu diesem Zweck wird ein Meta-Standard mit dem Namen ETSI ES 201 671 entworfen, der dynamisch entlang des technologischen Fortschritts fortgeschrieben wird. Bereits jetzt ist abzusehen, dass neben Polizeibehörden zukünftig auch Staatssicherheitsdienste diesen Standard nützen werden. Das Szenario sieht vor, alle Vermittlungszentralen für digitale Daten mit so genannten "Handover Interfaces" auszustatten, die dem ETSI-Standard folgen. Dieser Standard wird ein Protokoll benutzen, das dem TCP/IP-Protokoll angelehnt ist. Auch wenn offiziell verkündet wird, die Abhörmaßnahmen strikt vom "normalen" Netzverkehr zu trennen, drängt sich der Verdacht auf, dass diese Technik sich auch für den Zugriff auf die Logfiles der Netzbetreiber prädestiniert. Die Datenmenge der Abhörmaßnahmen ist einfach zu gering, um dafür ein Protokoll einzusetzen, dass auf die Übertragung großer Datenmengen ausgelegt ist. Die großen nicht kommerziellen Security-Projekte im Internet sehen darin eine große Gefahr und fürchten, der Schritt zum "gläsernen Menschen" ist damit getan, womit dann der Datenschutz des Einzelnen nur noch Makulaturwert besitzen wird. Aus diesem Grund haben sich die Site-Betreiber deshalb zu einem Gemeinschaftsprojekt verbündet, um · die Netzbenutzer über den Stand des ETSI-Projekts zu informieren, · ihnen die Gefahren verständlich zu erläutern, · die Informationen über das ETSI-Projekt zu bündeln, · und um gemeinsame Schritte dagegen zu unternehmen. |
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