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7 Kultur, Kommunikation, Medien
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LeMO / Lebendiges virtuelles Museum Online
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http://www.dhm.de/lemo/home.html
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| Systematik: | ID-Archiv id-e-28 id-e-47 id-e-701 |
| | Status: | No change | | Checked: | 03-03-02 05:12:28 PM |
| | Adresse: | |
| | Selbstdarstellung: | | Einführung LeMO steht als Abkürzung für "Lebendiges virtuelles Museum Online" und ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Historischen Museums (DHM), des Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (HdG) sowie des Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST). Gefördert vom DFN-Verein und finanziert aus Mitteln einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom (Berkom), hatte das Projekt eine Laufzeit vom 1. Januar 1997 bis zum 31. Dezember 1998. Ab dem 1. Juni 1999 lief das einjährige Folgeprojekt LeMO+, das ebenfalls vom DFN-Verein gefördert wurde, die Finanzierung erfolgte jedoch durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die weitere Arbeit an LeMO wird seit Juni 2000 von den beiden Museen finanziert. Bei LeMO handelt sich um ein Pilotprojekt, dessen Ergebnisse in vollem Umfang nur über breitbandige Netze und mit multimediatauglichen PCs empfangen werden können. Bei Verwendung eines ISDN- oder Modem-Anschlusses ist mit längeren Ladezeiten zu rechnen. LeMO ist ein Gang durch die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die erste Hälfte bis 1945 wurde vom DHM, die zweite ab 1945 vom HdG bearbeitet. Vom Fraunhofer ISST wurden vor allem virtuelle dreidimensionale "Erlebniswelten" zu den einzelnen Epochen programmiert (mittels VRML). Diese 3-D-Welten ermöglichen ein freies Navigieren durch den Raum, losgelöst von jeglicher Schwerkraft und sind mit den musealen Objektbeständen und Informationstexten sowie Film- und Tondokumenten verknüpft. Weil schnelle Rechner und schnelle, breitbandige Netze heute aber (noch) nicht Standard sind, werden die Museumsobjekte mit der entsprechenden Betextung auch auf "klassischen" HTML-Seiten zur Verfügung gestellt, die weit weniger Rechner- und Netzleistung erfordern. Neben den musealen Objekten und den dazugehörenden historischen Informationen umfaßt LeMO derzeit rund 750 Biographien zu Politikern, Künstlern, Wissenschaftlern etc. Für jedes Jahr des 20. Jahrhunderts gibt es außerdem eine Jahreschronik, die einen schnellen Überblick ermöglicht. Zahlreiche Statistiken und Schaubilder runden das Angebot ab. Auf LeMO aufbauend, wurden im Folgeprojekt LeMO+ nicht nur die Inhalte erweitert, sondern auch weitere Funktionalitäten hinzugefügt: Neben den bereits bestehenden Möglichkeiten der Suche durch das Archiv und die Volltextsuchmaschine wird demnächst eine auf Metadaten basierende Suchmaschine zur Verfügung gestellt.Sie soll eine gezieltere Suche ermöglichen. Die Nutzung von LeMO im Schulunterricht ist - Einträge im Gästebuch zeigen dies - attraktiv. Deshalb wurde im Rahmen von LeMO+ mit sieben ausgewählten Schulen zusammengearbeitet. Zusammen mit den Schulen wurde das sogenannte Kollektive Gedächtnis aufgebaut, in dem persönliche Erinnerungen und private Objekte präsentiert werden können. Wie in einem realen Museum werden Führungen durch das virtuelle Museum angeboten. Kritik und Anregungen, aber auch Hinweise auf eventuelle Fehler werden unter lemo-fragen@dhm.de dankbar entgegengenommen. LeMO ist mit einigen Preisen ausgezeichnet und für weitere Preise nominiert worden. |
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