
|
7 Kultur, Kommunikation, Medien
| Sprache / Kulturinstitutionen, Archive, Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen / Kulturtheorien, Soziokultur / Presse / Alternativpresse / Gegenöffentlichkeit, Medientheorie / Rundfunk / Fernsehen / Informationsübermittlung / Internet / Open Source / Netzkritik, Netzkultur, Netzkunst / Neitzbewegung, Netzaktivismus / E-Texte, Digitale Texte / Kino / Theater / Musik / Bücher / Verlage, Literatur / Zensur / Kunst / Satire, Humor
|
|
   |
Partei fuer Soziale Gleichheit PSG
|
http://www.gleichheit.de/
|
| Systematik: | ID-Archiv id-e-415 id-e-714 |
| | Status: | Changed | | Checked: | 03-03-02 04:21:09 PM |
| | Adresse: | Partei für Soziale Gleichheit Postfach 040 144, D-10061 Berlin Tel. +49 30 308 72 440; Fax +49 30 308 72 620 email: info@gleichheit.de |
| | Selbstdarstellung: | | Wer ist die PSG? Die Partei für Soziale Gleichheit ist die deutsche Sektion der Vierten Internationale. Sie strebt die Vereinigung der arbeitenden Bevölkerung aller Länder in einer gemeinsamen Partei an, um die Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft nach sozialistischen Idealen zu ermöglichen. Die Partei für Soziale Gleichheit wurde im Frühjahr 1997 gegründet. Sie ging aus dem Bund Sozialistischer Arbeiter hervor, der im Jahr 1971 entstanden war. Auch die anderen Sektionen der Vierten Internationale vollzogen Mitte der neunziger Jahre eine Neuformierung als Parteien, um sich in ihrer Programmatik und Organisation auf die geänderten Verhältnisse einzustellen. In den gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen Umwälzungen sieht die Vierte Internationale die Voraussetzungen für die Verwirklichung ihrer Ziele. Die Globalisierung vereint die arbeitende Bevölkerung auf der ganzen Welt in einem einzigen Produktionsprozeß. Die ehemaligen, national basierten Arbeiterbürokratien – Stalinismus und Sozialdemokratie – treten selbst die einfachsten Tagesinteressen der abhängig Beschäftigten mit Füßen. Weltweit zerbricht die Gesellschaft in eine kleine reiche Minderheit auf dem einen und eine entrechtete, verarmende Mehrheit auf dem anderen Pol. Die Vierte Internationale wird der Notwendigkeit einer neuen Partei der Arbeiterklasse gerecht. Die Einschätzungen und Perspektiven, die sie in ihrer bisherigen Geschichte als hart bedrängte marxistische Minderheit erarbeitete, haben allen Herausforderungen standgehalten. Die Vierte Internationale wurde im Jahr 1938 gegründet. Sie ging aus dem Kampf hervor, den die Linke Opposition unter Leo Trotzki seit 1923 gegen den Aufstieg des Stalinismus geführt hatte. Der stalinistische Apparat entriß der Arbeiterklasse in der Sowjetunion die politische Macht und verriet die Ziele der Revolution von 1917. Im eigenen Land ließ er in den dreißiger Jahren eine ganze Generation von Marxisten hinrichten. Auf internationaler Ebene brachte er der sozialistischen Bewegung Niederlagen bei, die der Reaktion furchtbare Menschenschlächtereien ermöglichten. Der Zusammenbruch der stalinistischen Regierungen seit 1989 und die Mauserung der Nomenklatura zu Mafiosi und brutalen Ausbeutern haben die Standpunkte der Vierten Internationale auf der ganzen Linie bestätigt. Die Vormachtstellung der sozialdemokratischen oder stalinistischen Apparate in der Nachkriegszeit – und die Verdrängung der revolutionären Marxisten auf Randpositionen – hatte fatale Folgen. Die Arbeiterbewegung wurde so gut wie zerstört. Bisher steht die Masse der Bevölkerung den allgegenwärtigen Angriffen der Regierungen und Unternehmer weitgehend entwaffnet gegenüber. Die Ärmsten und am stärksten von Kürzungen und Arbeitsplatzabbau Betroffenen sind sogar teilweise anfällig für kurzsichtige nationalistische Parolen, mit denen der soziale Protest in rechte Kanäle geleitet werden soll. Die Hauptverantwortung für diese bedrohliche Situation tragen in Deutschland die SPD und die SED-Nachfolgeorganisation PDS. Die Partei für Soziale Gleichheit steht dem Stalinismus und der Sozialdemokratie, die beide für historische Verbrechen an der Arbeiterbewegung verantwortlich sind, unversöhnlich feindlich gegenüber. Sie sagt allen sich als links bezeichnenden Organisationen den Kampf an, die in der einen oder anderen Form am Rockzipfel der SPD oder der PDS hängen. |
|