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7 Kultur, Kommunikation, Medien
| Sprache / Kulturinstitutionen, Archive, Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen / Kulturtheorien, Soziokultur / Presse / Alternativpresse / Gegenöffentlichkeit, Medientheorie / Rundfunk / Fernsehen / Informationsübermittlung / Internet / Open Source / Netzkritik, Netzkultur, Netzkunst / Neitzbewegung, Netzaktivismus / E-Texte, Digitale Texte / Kino / Theater / Musik / Bücher / Verlage, Literatur / Zensur / Kunst / Satire, Humor
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Staatsbibliothek zu Berlin SBB Preussischer Kulturbesitz PK
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http://www.sbb.spk-berlin.de/
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| Systematik: | ID-Archiv id-e-28 id-e-701 |
| | Status: | Changed | | Checked: | 03-03-02 04:14:50 PM |
| | Adresse: | Adresse Haus Unter den Linden (Haus 1): Lieferadresse (parcels): Staatsbibliothek zu Berlin Unter den Linden 8 D-10117 Berlin (Mitte) Briefadresse (letters): Staatsbibliothek zu Berlin D-10102 Berlin Haus Potsdamer Straße (Haus 2): Lieferadresse (parcels): Staatsbibliothek zu Berlin Potsdamer Str. 33 D-10785 Berlin (Tiergarten) Briefadresse (letters): Staatsbibliothek zu Berlin D-10772 Berlin |
| | Selbstdarstellung: | | Für die frühere Königliche Bibliothek 1903 bis 1914 errichtet unter der Leitung des Hofbaumeisters Ernst von Ihne. Mit einer Lindenfront von 107 m und Seitenlängen von 170 m gehört das Gebäude zu den größten umbauten Räumen von Berlins Mitte. Es wird ausgebaut zur größten historischen Forschungsbibliothek in Deutschland. Nach Plänen des Architekten Hans Scharoun für die damalige Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz errichtet und 1978 eröffnet; darin auch untergebracht das Ibero-Amerikanische Institut Preußischer Kulturbesitz. Wissenschaftliche Ausleih- und Informationsbibliothek für die neueren Bestände mit architektonisch besonders eindrucksvoller Lesesaallandschaft. Gegründet 1661 vom Großen Kurfürsten Friedrich-Wilhelm von Brandenburg, 1701 bis 1918 Königliche Bibliothek, 1918 bis 1945 Preußische Staatsbibliothek. Im 2. Weltkrieg Bestände in alle Teile Deutschlands ausgelagert, danach geteilt in Deutsche Staatsbibliothek im Haus Unter den Linden (Berlin-Ost) und Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz in der Potsdamer Straße (Berlin-West). Seit 1992 vereinigt zur Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. Mit ihren seit 1661 systematisch erworbenen fast 9 Millionen Büchern und Zeitschriften aus allen Wissensgebieten, Ländern und Zeiten, mit bedeutenden Schwerpunktsamlungen und besonders umfangreichen kulturhistorisch wertvollen Sonderbeständen (Handschriften, Karten, Musikalien) sieht sich die Staatsbibliothek zu Berlin in einer Reihe mit den Nationalbibliotheken in Moskau, Washington, London und Paris. Durch den jährlichen Zugang von rund 150 000 Bänden, den laufenden Bezug von 37 000 Periodika und das zunehmende Angebot von elektronischen Datenbanken wird dieser riesige Wissensspeicher ständig erweitert und aktualisiert. Zu den kostbarsten Schätzen der Staatsbibliothek zählen der Psalter Ludwigs des Deutschen aus dem 9. Jahrhundert und ein reich ausgeschmücktes Exemplar der Gutenberg-Bibel. Das älteste handgeschriebene Buch der Bibliothek ist ein koptischer Kodex des biblischen "Buchs der Sprüche" aus dem 3. Jahrhundert, ältestes gedrucktes Werk ein buddhistischer Text des 8. Jahrhunderts aus Japan (Hyakuman-tó Darani). Die berühmtesten eigenhändig geschriebenen Werke unserer großen Komponisten sind Bachs Messe in h-Moll und die beiden Passionsmusiken, Beethovens 4., 5., 8. und 9. Sinfonie sowie fast alle großen Opern Mozarts. Hervorzuheben sind außerdem die Germania-Karte des Nikolaus von Kues von 1491, der Atlas des Großen Kurfürsten sowie aus der orientalischen Sammlung eine Prachthandschrift der Gedichte des Hafiz von 1560. Die Staatsbibliothek zählt jährlich rund 1 Million Besucher und 1,2 Millionen Ausleihen - zum Teil in die Lesesäle in beiden Häusern mit ihren fast 900 Plätzen. Der tägliche Zustrom von Wissenschaftlern aus aller Welt, die Erledigung von jährlich über 100 000 Literaturwünschen aus anderen Bibliotheken, der intensiv genutzte traditionsreiche wissenschaftliche Auskunftsdienst (schriftlich und mündlich) und die Übernahme wichtiger Zentralfunktionen für das deutsche wissenschaftliche Bibliothekswesen - und damit für die Forschung - betonen ihren besonderen nationalen Rang. Durch zahlreiche Erschließungsmaßnahmen und elektronische Kataloge, Veröffentlichungen und Ausstellungen gibt sie Einblick in ihre reichen Sammlungen. |
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